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dpa Picture-Alliance

Kli­ma­wan­del spielt Rolle bei Ka­ta­stro­phe in Pakistan

Die Klimaerwärmung dürfte nach einer Schnellanalyse von Expertinnen und Experten zu den verheerenden Regenfällen in Pakistan beigetragen haben. Für die besonders betroffenen Provinzen Sindh und Baluchistan zeigten einige Modellrechnungen, dass die Regenmenge über einen besonders schlimmen Fünf-Tage-Zeitraum bis zu 50 Prozent höher war, als es ohne Klimawandel der Fall gewesen wäre. Das berichtete das Netzwerk World Weather Attribution (WWA-Netzwerk; etwa: Zuordnung Weltwetter) um die deutsche Klimawissenschaftlerin Friederike Otto vom Imperial College in London. Seit Mitte Juni hat Pakistan ungewöhnlich starken Monsunregen erlebt. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser, 33 Millionen Menschen sind betroffen, mehr als 1480 Menschen sind nach offiziellen Angaben umgekommen. Isabel Bogorinsky von der Welthungerhilfe warnt, dass Pakistan noch lange mit den Folgen kämpfen wird. Das Wasser habe viele landwirtschaftliche Flächen weggespült.

Flutkatastrophe in Pakisten (02.09.2022)

02.09.2022 - Grafik-Karte Nr. 104628, 90 x 90 mm, "Von den Fluten betroffene Regionen mit Zerstörungsgrad"; Grafik: A. Brühl, Redaktion: J. Schneider
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